Hallo Leute,

WER? bin ich? Nun, das ist schwierig, da ich jemand bin, der in keine "Schublade" wirklich passt.
Ich habe 4 (vier) Kinder allerdings 2 davon leider nicht in unserem kleinen Haushalt SCHNÜFF, eine echt tolle Frau mit Klasse, denn sie macht Ihr Ding, und steht dennoch voll hinter mir und meinen "Vorstellungen" (na ja, meistens jedenfalls!) und Sie Teilt mein Hobby nicht, akzeptiert es aber. Sie selbst ist eher eine Tänzerin die sich im orientalischen Tanz zu hause fühlt. Ich Denke, das Ihre WEB.Site nicht mehr all zu lange auf sich warten lässt :-)
Daher wieder zurück zu mir:
Ich arbeite als Techniker bei der POST, DHL, Brief....? oder wie auch immer unser Laden im Moment heißt, GRÜBEL?
Und bin seit meinem 15 Lebensjahr (etwa 1987) begeisterter Computer-User (Hm? mal überlegen): In der x86 Welt mit DOS später Windows 3.1/3.11 dann Linux -ab Kernen 2.0.0!- danach dann x86 Solaris ab System 8 und parallel weiter mit Linux und Windows95! Ab 1998 dann der Paralleleinstieg in IBM RS/6000 mit AIX4.5 und ab 2000 weiter mit Win2k (zwischendurch auch mal kurz Windows98 OSR2. Auch WindowsME sei der Vollständigkeit halber erwähnt, wurde von mir aber NIE eingesetzt, da dieses "System" -wenn man es so nennen will- in meinen Augen von vorn herein technologisch von eher zweifelhafter Qualität war!!!) und Solaris 9 b.z.w. später dann auch 10. (Meine letzte Windows Version war UND IST NACH WIE VOR dann auch Win2k, da mich XP nicht mehr reizte, und Vista für mich KEINE reale Rolle mehr spielt!) Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, bin ich dem Flair von UNIX verfallen! GRINS

Damit es überhaupt verständlich ist, wie ich auf die Computerschiene aufspringen konnte, ein kurzer Abriss aus der pre 1987 Ära:
Mein definitiv erster Rechner war ein Taschenrechner :-) Nein, ernsthaft: Es war ein Comodore c116 +4!!!! Damit fing alles an. Dann nach einer Weile ein C128D. Später ein Amiga 500, danach ein 3500er. Den gibt es immer noch und zwar unter AmigaOS 4.0 (seine erste richtig große Liebe vergisst oder entsorgt man schließlich NIE)! Der 3500er hatte auch dafür gesorgt, das das Thema Computer nun endgültig ganz oben auf meiner Hobbyliste stand, schienen damit doch grenzenlose Möglichkeiten offen zu sein (nach meinen damaligen Denken!).

Etwa Januar / Februar 2002 kam dann der Umstieg auf den Mac (damals ein iMac G3 DV/SE unter OS 9.22 / 10.1.5 -dieser iMac war der erste Mac den ich je in den Fingern hielt, und "schuld" an meinem weiteren Handeln-!) Kurze Zeit später habe ich mir (weil er in´s Wohnzimmer mußte!) bei einem großen "Online-Auktionshaus" einen PowerMac G4 Cube ersteigert, und habe mir OS X 10.2 Jaguar zugelegt, jetzt war es um mich geschehen, ALLE anderen Computer (IBM RS/6000 und x86!) haben meine Welt in einer "eiskalten" Entsorgungsaktion verlassen, und der Mac regierte von nun an, das Bild auch meinem Schreibtisch (Warum? Weis ich nicht! Vielleicht hat es etwas mit dem Design der Hardware, Zuverlässigkeit, Simplizität der Bedienung, mit dem UNIX Unterbau von OS X, dem eher leisen Betrieb der Rechner, der Vierenfreiheit oder sonst einer Affinität zu tun!) denn auch meiner Frau gefiel es von nun an so besser.

Im Moment denke ich jedoch wieder ernsthaft über einen "Switch" nach, denn für mich gibt es in den x86 Macs keine Zukunft, da diese Architektur für mich keine Vorteile bringt, eher überwiegen die Nachteile gegenüber den PPC Mac´s:


- begrenzte IRQ Leitungen (daher Sharing unverzichtbar / unvermeidbar)

- bei den PCI Mac´s Begrenzung auf 3GB Arbeitsspeicher durch den PCI-Adressraum oberhalb von 3GB

- das mittlerweile völlig überflüssige (aber doch immer noch vorhandene) A20 Gate

- keine 64BIT Unterstützung der ersten intel-iMac Generation mit CoreDuo CPU (der iMac G5 Vorgänger ist ein "fully 64BIT System!!!)

- intel ist mir nicht "TREU sich Selbst" genug, zu schnell werden Technologien verworfen, geändert

- und das (für mich!) schlimmste: Wären die x86 Mac´s wirklich eine eigenständige Neuentwicklung ohne die bei den PC´s vorhandenen Krücken, dann würde Windows mit Hilfe von Boot-Camp gar nicht mehr auf Ihnen laufen!!!! Ergo: Sie sind technologisch innovationsloser Standart (nahezu identisch mit der -mitunter SEHR BILLIGEN- PC Architektur) von dem ich mich schon im Jahre 2003 eben wegen diese technischen "Altlasten" getrennt habe.


Also wo soll der Switch hingehen? Nun, das ist recht simpel: Entweder wieder zurück zur IBM RS/6000 da Erfahrung vorhanden, oder mal etwas ganz neues: Eine SUN SparcStation denn auch hier sind bereits genug Erfahrungen mit SOLARIS vorhanden, so das nur die Hardware eine neue Unbekannte wäre, die aber durchaus erlernbar ist. Nun, diese WEB-Site soll aber nicht den anderen Architekturen gewidmet sein, sondern an dieser Stelle nur einen Einblick in meine persönlichen Denkmuster bieten. Vor.- und Nachteile haben nun leider ALLE Systeme mehr oder minder Viele. Dieser Absatz ist NUR eine mögliche Zukunft für mich, vielleicht reichen meine PPC Mac´s ja tatsächlich noch lang in die Zukunft, und es passiert überhaupt nichts! GRINS

Wer diese Überlegungen nachvollziehen kann, versteht vielleicht das Dilemma in dem ich stecke? Selbst Apple schafft es nicht sich Treu zu bleiben (was ich immer hoffte), da es womöglich eine düstere Zukunft bei den PPC´s gegeben hätte (zumindest lt. Steve Jobs)??? Wer weiß das aber schon genau? Ich bin ein totaler "Dinosaurier" da ich auf bewehrte (OK, OK, alte) Technologien "-ich sag mal SCHWÖRE!"- ! So ein Beispiel ist bei mir auch die Musik:
Ich kann mit CD´s überhaupt nix anfangen, da Sie für mich "klanglich nicht das wiedergeben können was technisch -selbst damals schon- ohne weiteres möglich gewesen wäre". Ich bin da eher in der Zeit stehen geblieben, und zähle noch zu der aussterbenden Art der "Analogies" die der digitalen Reproduktion von Tönen eher skeptisch gegenüberstehen. Natürlich besitze ich auch zwei iPod´s (5G mit 30GB und einen Touch mit 16GB, wen wundert´s! GRINS) aber diese habe ich nur für ein wenig "Geplänkel" unterwegs. Daran ändert auch ein wirklich ganz herausragender Ohrhörer von Shure (der SE110) nichts, denn "Digital ist Digital und eben nicht analog". Zugegeben, den Touch habe ich zusätzlich auch wegen seiner Innovativen Technik, denn für so etwas bin ich dann doch wieder zu begeistern. Zu Hause jedoch ist, und bleibt, meine Schallplattensammlung die dominante Quell der Freude, da ich Dank´ meiner wirklich sehr guten Stereo (JA RICHTIG!!!! ZWEI KANAL!!!) Anlage alle Register einer guten Konserve ziehen kann.

Für die Neugierigen unter Euch:

- Verstärker: harman/kardon HK6900 (DER Bolide!)
- Lautsprecher: Infinity Kappa 5 (die ewige Legende!")
- Laufwerk (Phono): Thorens TD520 MK II
- Tonarm: SME Serie V MK II
- System: van den Hul Grashopper Gold Select Edition (bis ich was besseres finde GRINS)
- Bandmaschine: AKAI GX-635DB (inkl. Nakamichi High-Com II)
- Kassettendeck(s): Nakamichi CR-4E UND später auch ein DRAGON
- Cinch Kabel Phono: Audio Technika
- Cinch Kabel Line: van den Hul Carbon
- LS Kabel: Mark Levinson No. 3

(der Vollständigkeit halber)

- CD Player: DENON DCD-1420
- DAT Rekorder: SONY DTC-59ES (inkl. Swoboda Tuning)

Alle Geräte in Technisch einwandfreiem Zustand! (Wie das -gerade bei den Infinity´s- möglich ist werdet Ihr fragen? Schaut unter "In eigener Sache"!) Bei der AKAI sind alle Halbleiter und Kondensatoren im Signalweg neu!

...wie Ihr also lesen könnt, nix top aktuelles, eher gestandene Technik, die aber durchaus zu überzeugen weiß. Basierend auf dieser kleinen Aufzählung, sollte die Erkenntnis reifen, das ich (trotz meiner erst 35 Jahre!) jemand bin, der es lieber Grundsolide und beständig mag. Darauf basiert im Prinzip mein ganzes Leben, ich kann mir ein "Kurzlebiges Wegwerfdasein" überhaupt nicht vorstellen! Jetzt versteht Ihr vielleicht auch warum mich der intel-Switch bei Apple so betrübt?
Das dürfte auch die Einleitung erklären, warum ich in keine Schublade wirklich passe, bin ich doch eher der Mensch, der sich an erreichtem erfreuen möchte, aber vom Kommerz immer wieder eingeholt wird.

Da wir grad´ beim Kommerz sind, bleiben wir doch mal dabei:
Das iPhone ist da, und die endgültigen Preise (zumindest in den USA) sind bekannt. Nett, aber teuer, oder? Nun ja, sollte jeder selbst entscheiden denk ich.

Ich jedenfalls:
"Nö, dafür definitiv NICHT!" Mein Handy kann mehr, kostet weniger (Bei den Vertagskosten sogar deutlich weniger!) und ist auch NICHT an nur eine bestimmte SIM (Provider) gebunden. Ich kann es nutzen wann, wo, wie und mit wem ich will! Und ich bin der absolut festen Überzeugung, daß es ALLEN Vertragsinhabern hier in Deutschland so geht! Wir sind in dieser Hinsicht echt verwöhnt. (einziges schwarzes Schaaf: T-Mobile! -aber dafür kosten die Handy´s dort auch nur "nen Appel und´n Ei!"- ...ist so eine Redewendung! Also aktuelle Handy´s teilweise DEUTLICH unter 50€! Das ist weniger als ein 10tel als das was Apple für das (nur eingeschränkt nutzbare!) 8GB Model verlangt, und DAS bei voller SIM-Verdongelung auf einen bestimmten Provider / bestimmte(n) Tarif(e).) Daher hier an dieser Stelle noch mal der öffentliche Appell an Apple:

"Was Du lieber Steve in USA gemacht hast, mag ja toll sein, aber SIM-LOCK und Knebelverträge mit nur EINEM exklusiv Provider funktionieren in Deutschland NICHT! NICHT zu solchen Preisen, und auch NICHT, da die Verbraucherschützer in der EU in so einem Fall meistens NICHT Mittspielen werden. Kartelle / Monopole werden hier zu Lande nämlich zu Grabe getragen. Deswegen: Du solltest die EU-Version des iPhone´s für ALLE Provider öffnen und es den jeweiligen verfügbaren Verträgen und Tarifen unterordnen, NUR DAS kann und wird auf Dauer (nach einem anfänglichem Hype der sicherlich schnell nachlässt) funktionieren."

Jeder der diesem Appell noch etwas hinzufügen / ergänzen Möchte, der möge mir eine E-Mail zukommen lassen. Wenn sich genug Konstruktive Ideen zusammentragen, werde ich eine neue Rubrik einrichten, die direkt als erstes zu sehen ist und in etwa lauten wird: "iPhone, der Appell an Apple" mit einer Unterrubrik in der dann eure Stimmen veröffentlicht werden. Vielleicht will Apple ja wissen wie wir Deutschen darüber Denken. Noch ein Versprechen: Bei der Veröffentlichung Eurer Stimmen wird es KEINERLEI Zensur geben, wenn Eure Inhalte mit dem "Haftungsausschluß" vereinbar sind.

So, nachdem ich NULL Teilnahme an dem Appell erhalten habe, hier nun Eure Reaktionen:

.....

Überwältigend! Nicht war?

In der Zwischenzeit hat sich auch in meine "pörsenell Ausstattung" geändert:
Ich habe nun auch ein iPhone! JA, IHR LEST RICHTIG!!! Ich habe mir ein 2.5G Gerät ohne SIM-Lock aus dem EU-internen Ausland zugelegt (dort wo Vertragsgängelungen gesetzlich verboten sind! So das das CE-Zeichen vorhanden ist.), und muß ehrlich gestehen, seid ich dieses Gerät habe, erinnern mich ALLE anderen Handy´s, egal welcher Marke auch immer, eher an Spielzeug aus dem Kinderzimmer meiner Töchter, und nicht an HighTech im Westentaschenformat :-) Das kann Apple nun wirklich eindeutig besser als der Rest der Herstellen :-) So zahlen sich 4 Jahre Entwicklungszeit nun doch aus, und überzeugen selbst Skeptiker wie mich mühelos....
Nun, aber kein Licht ohne Schatten:
Mein iPod touch existiert nicht mehr in meinem Umfeld, er mußte Verkauft werden, SCHNÜFF! Jedoch bin ich nun auch ein Besitzer von einem iPod nano 2G (Der süße kleine quadratische) mit 4GB als Hörbuch Knecht :-) Zugegeben, den hab´ ich meiner Frau abgeschwatzt, denn Sie wollte unbedingt einen Hund haben, und ich eigentlich nie...... Also haben wir und Arrangiert......

So, Monate später dann auch mal wieder ein "continue" hier im Text ;-)
Ich hab mir mal die Mühe gemacht und das iPhone 2.5G, den iPod nano 2G und den iPod Video 5G an diversen Gerätschaften (Kopfhörer und Anlage s.o.!) verglichen. Es ist schon erstaunlich wie sehr z.T. frappierend die Unterschiede sind. Vorweg gleich mal eine erster Eindruck: Alle drei Geräte sind Meister Ihrer Klasse! Ich kenne keinen mobilen Zuspieler der auf derart hohem Niveau mit Musik umzugehen weiß wie dieses Trio. Dennoch sind Unterschiede zu hören. Der Wolfson-DSP im iPod Video leistet ganze Arbeit, und liefert ein derart hohes Maß an Räumlichkeit und detailreicher Plastizität, das mir sofort klar wurde, hier ist es nicht einfach nur mal eben schnell mit einem Vergleich getan. Also mußte ausreichend hochwertiges Material her. Ich bin daraufhin zum Plattenschrank (Ja, Vinyl!) und hab´ das erlesenste auf den Plattenteller gelegt, was meine Sammlung hergeben kann. Digitalisiert über den SONY DAT direkt via SP/DIF rein in den Mac, und ins AAC Lossless Format konvertiert konnte der Marathon losgehen :-) Der erste Eindruck bestätigte sich schnell: Der iPod Video hat einen ganz exquisiten Kopfhörerverstärker und ging als Sieger aus Diesem Vergleich hervor. Gefolgt vom iPod nano, das iPhone ist hier deutlich das Schlußlicht. Beim nano verwundert es eigentlich nicht, das er etwas schlechter darsteht, ist doch der verwendete CirrusLogic-DSP nicht dem Wolfson aus dem Video gewachsen. Im iPhone dagegen sollte eigentlich ein anderer besserer CirrusLogic-DSP verwendet worden sein, so das das Ergebnis doch sehr überrascht. Hat Apple tatsächlich beim KopfhörerAmp geschlampt? Wir werden sehen ;-)
Zu den Unterschieden:
Der Video auf Platz eins ist Räumlich stabil in der Abbildung, detailreich und in sich sehr homogen mit leicht warmen nicht basslastigem Klangbild mit genügend Fundament bis tief runter in den Subbass Bereich. Die Musik findet vor dem Kopf statt, wo sie hingehört.
Der nano auf Platz zwei ist Räumlich schon stärker eingeschränkt, und es fehlt schon etwas von den durchschlagenden Argumenten des Video. Mit anderen Worten der nano spielt nicht ganz so souverän runter wie der Video. Auch hier ist die Abstimmung rech warm, jedoch mit etwas dünnerem Bass. Die Musik findet schon sehr viel näher am Kopf vor der Stirn statt.
Das iPhone auf Platz drei klingt im direkten Vergleich sehr viel dünner. Hier fehlt es deutlich an Fundament. Mann könnte der Sound eher als knackig bezeichnen. Räumlichkeit und Detailreichtum dagegen sind wieder vollkommen in Ordnung, wäre da nicht das Problem, das die Musik hier förmlich im Kopf klebt. Eine Bühne will sich hier nicht so recht auftun, obwohl alle Instrumente im Kopf klar ortbar sind. Ich hatte schnell das Gefühl: Hier geht noch deutlich mehr.
Das war der erste Teil. Als "Personal Monitore" dienten hier ein SHURE SE110 und der beste non-custom Hörer, den es im Moment auf dem Markt gibt. Ein Ultimate Ears - Triple.fi10 pro. Ein nicht ganz preiswerter Hörer, aber mit absolutem Suchtcharakter. Das Ding ist eine technisches und akustisches Meisterwerk. Ein Highlight das jeden Cent wert ist.
Im zweiten Teil ging es an die große Wiedergabekette wie oben schon aufgelistet, und hier folgte dann auch die Überraschung:
Das iPhone!
Der Sieger aus diesem Test mit einer umwerfenden Räumlichkeit. Alle Instrumente haben Ihren festen Platz im Raum, die Bühne ist zum greifen plastisch in Breite und Tiefe, der Detailreichtum für ein Mobilgerät gradezu mystisch präzise. Es spiel klanglich sehr ausgewogen mit warmen Charakter ohne irgendwelche Patzer Kurzum: Respekt!
Platz zwei wird vom iPod Video belegt, der in der Räumlichkeit bei sehr anspruchsvollem Material (Also sprach Zaratustra - Overtüre 1. Akt), gegenüber dem iPhone minimal patzte. Auch hier zeigte sich der kräftige nicht aufdringliche Tiefgang des kleinen Schwarzen der sehr angenehm in´s positive Gesamtbild passt. Ein hartes Kopf an Kopf Rennen mit dem iPhone, das letztendlich dann aber in sehr schwierigen Passagen doch etwas souveräner aufspielte. Der neue CirrusLogic-DSP läßt hier richtig die Muskeln spielen, und verweist letztendlich den iPod Video auf den zweiten Platz.
Der iPod nano auf Platz drei ist insgesamt homogen und detailfreudig, allerdings verwischt er im A - B Vergleich deutlich die Staffelung der Instrumente, so das die Ortbarkeit schon bei leichter Kost leidet (Dire Straits - Private Investigations) mit komplexem Material ist er im direkten Vergleich zu den beiden Kontrahenten überfordert. Sehr erstaunlich, denn in der engen "Kopfbühne" im Kopfhörertest hat er es noch hinbekommen, aber an der großen Anlage versagt er auf ganzer Linie.
So, das war es jetzt erst einmal. Gemeinsam haben alle Modelle ein absolut sauberen verzerrungsfreien Klang, der über das gesamte Frequenzspektrum homogen bleibt. Lediglich der Wolfson-DSP im iPod Video hat ein leicht höheres Grundrauschen. Damit keine Zweifel über die Qualität aufkommen, noch ein kleines Statement:
Die Unterschiede der drei Spielkameraden sind sehr sehr dünn. am SHURE SE110 teilweise noch nicht einmal zu erahnen, wenn mann sie nicht kennt. Erst der Ultimate Ears fördert diese verläßlich zu Tage. Und auch nur dann wenn mann sich in ruhiger Umgebung befindet. Bei Straßenlärm und Volksgewusel ist davon nichts mehr übrig. Zu Hause an MEINER großen Kette muß auch dazugesagt werden, das eine solch hochwertige Anlage mit Sicherheit nicht in jeder Wohnung steht. Die allermeisten, die eine "KAUFHAUSGEIZISTGEILNULLACHTFUZEHN BRÜLLKÜBELKREISCHKISTE Marke 500€ Komplett-Angebot" besitzen, werden den Test sicherlich nicht nachvollziehen können, denn die Abbildungsleistung solcher Ketten reich dafür bei weitem nicht aus. Auch gekauftes Material aus dem iTunes Store reicht nicht aus, um die Kleinen an Ihre Grenzen zu treiben. Von MP3 Dateien selbst bei 320kbps mal ganz abgesehen. Derart technisch überholtes Material reicht bestenfalls noch für eine Hintergrundbeschallung in einem "JETZTKAUFEN, MITNEHMEN, UND IN 1000 JAHREN ZINSFREI ZAHLEN KAUFLADEN" Marke Großhandelskette (Namen bitte Hier selbst in Gedanken einfügen!). Musik im Sinne von HiFi kann man das jedenfalls nicht nennen....

...to be continued